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Homepage erstellen lassen

Eine Homepage erstellen lassen heißt, Konzept, Gestaltung und technische Umsetzung an einen Dienstleister zu vergeben. Du lieferst Ziele, Inhalte und Freigaben, der Anbieter baut die Seite. Der Ablauf umfasst Briefing, Entwurf, Umsetzung, Abnahme und Übergabe. Zur Wahl stehen Baukasten, Freelancer oder Agentur — je nach Umfang und eigenem Zeitbudget.

Umgangssprachlich meint Homepage meist die gesamte Website, fachlich nur die Startseite. Wenn du eine Homepage erstellen lässt, beauftragst du jemanden mit Konzept, Gestaltung und technischer Umsetzung deines gesamten Webauftritts. Der übliche Ablauf hat fünf Schritte. Im Briefing klärst du Ziele, Zielgruppe und Wettbewerb. Es folgt ein Konzept mit Seitenstruktur, danach ein Entwurf für ein bis zwei Seitentypen. Nach deiner Freigabe wird umgesetzt, Inhalte werden eingepflegt, dann prüfst du das Ergebnis und gibst es ab. Du hast drei Wege zur Auswahl. Ein Baukastensystem bedienst du selbst — günstig, aber du bleibst an den Anbieter gebunden und stößt bei Sonderwünschen schnell an Grenzen. Ein Freelancer ist meist flexibler und preiswerter als eine Agentur, dafür ist er im Urlaub nicht erreichbar. Eine Agentur bringt mehrere Fachleute zusammen und trägt die Gesamtverantwortung, kostet aber mehr. Ein Zahnarzt mit einer Praxis fährt mit einem Freelancer meist gut. Ein Maschinenbauer mit Produktkatalog, drei Sprachen und Messeauftritten ist bei einer Agentur besser aufgehoben.

Sinnvoll ist die Vergabe, wenn dir Zeit, Übung oder Distanz zum eigenen Angebot fehlen. Selbst bauen lohnt sich fast nur, wenn du wirklich Zeit hast und die Seite kein Verkaufsinstrument ist. Bereite dich vor der Anfrage vor, das spart bares Geld: Sammle drei Websites, die dir gefallen, und schreib je einen Satz dazu, warum. Notiere, was ein Besucher auf deiner Seite tun soll. Kläre, wer bei dir Texte liefert und wer freigibt. Warnsignale bei Anbietern: kostenlose Website gegen mehrjährigen Vertrag, Druck zur sofortigen Unterschrift, keine Nachfragen zu deinem Geschäft, und Angebote ohne Angabe, wem die Seite am Ende gehört.

Für eine Website mit fünf bis acht Seiten liegen seriöse Angebote in Deutschland meist bei ca. 3.000 bis 8.000 Euro. Freelancer rufen häufig ca. 60 bis 100 Euro pro Stunde auf, Agenturen ca. 90 bis 150 Euro. Baukastensysteme kosten ca. 10 bis 40 Euro monatlich, dafür investierst du deine eigene Arbeitszeit — realistisch 20 bis 60 Stunden für ein ordentliches Ergebnis. Rechne zusätzlich mit Kosten für Fotos, Texte und gegebenenfalls Logo. Wer diese Positionen im Angebot nicht findet, sollte nachfragen: Sie verschwinden nicht, sie tauchen später auf.

Lass dir zwei Referenzen nennen und ruf dort an. Die Frage „Was lief nicht so gut?" bringt mehr als jede Selbstauskunft. Prüfe im Vertrag ausdrücklich die Nutzungsrechte: Du solltest die Seite mitnehmen können, wenn ihr euch trennt. Kläre den Zugang zu Domain und Hosting — beides sollte auf dich laufen, nicht auf den Dienstleister. Achte auf einen benannten Ansprechpartner und vereinbarte Reaktionszeiten. Und bestehe auf einem schriftlichen Leistungsumfang mit Terminen für deine eigenen Zulieferungen — die meisten Projekte verzögern sich an dieser Stelle, nicht beim Anbieter.

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