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Software entwickeln lassen – Entwickler und Softwareagenturen finden

Du brauchst eine Anwendung, die es so nicht fertig zu kaufen gibt, oder eine Altanwendung muss abgelöst werden? Beschreib im Formular, was die Software leisten soll, welche Systeme angebunden werden und in welchem Rahmen du planst. Passende Freelancer und Softwareagenturen melden sich direkt bei dir.

  • Agenturen, Freelancer und Beratungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Kostenlos und unverbindlich, keine Vermittlungsgebühr
  • Anfrage in zwei Minuten beschrieben

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  1. 1Dein Projekt
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Welches Budget hast du im Kopf?
Wann soll es losgehen?

Kostenlos und unverbindlich. Deine Angaben sehen nur wir und die Anbieter, die wir für deine Anfrage auswählen. Datenschutz

Wofür Unternehmen anfragen

  • Individualsoftware
  • Web-Anwendungen & Kundenportale
  • Interne Fachanwendungen
  • API- und Schnittstellenentwicklung
  • ERP-, CRM- und Shop-Integration
  • Legacy-Modernisierung
  • Datenmigration & Parallelbetrieb
  • Anforderungsanalyse & Backlog
  • Testautomatisierung
  • Hosting & Betrieb
  • Wartung & Weiterentwicklung
  • Entwicklerteam-Erweiterung

Dein Thema ist nicht dabei? Beschreib es trotzdem. Die Liste ist der Rahmen, nicht die Grenze.

Worauf es ankommt

Was du wissen solltest, bevor du Software beauftragst

Was dahintersteckt

Du beauftragst externe Entwickler mit einer Anwendung, die es so nicht fertig zu kaufen gibt oder die sich mit Standardsoftware nur über Umwege abbilden lässt. Das kann ein internes Tool für die Auftragsabwicklung sein, ein Kundenportal im Browser, eine Fachanwendung mit eigener Geschäftslogik oder eine Schnittstelle, die ERP, Shop und Lager verbindet. Geliefert wird im besten Fall nicht nur Code, sondern auch Architektur, Tests, Dokumentation und ein Plan für den Betrieb.

Typische Auslöser

  • Excel-Listen und Workarounds rund um die Standardsoftware kosten täglich Zeit und erzeugen Fehler.
  • Ein Kernprozess unterscheidet dich vom Wettbewerb und passt in kein fertiges Produkt.
  • Eine gewachsene Altanwendung, etwa auf Access-, Delphi- oder alter PHP-Basis, ist kaum noch wartbar, und der ursprüngliche Entwickler ist nicht mehr greifbar.
  • Systeme sollen Daten automatisch austauschen, es gibt aber keine fertige Integration.
  • Kunden oder Partner sollen kontrolliert auf Preise, Bestände oder Auftragsstatus zugreifen.

Wenn es nur darum geht, vorhandene Tools wie CRM, Formulare und E-Mail zu verknüpfen, reicht oft eine No-Code-Lösung. Stehen eine App für iOS und Android oder ein erstes MVP für eine Gründungsidee im Mittelpunkt, sind darauf ausgerichtete Entwickler die bessere Wahl.

Welche Aufgaben ein Entwicklungspartner übernimmt

Am Anfang steht meist ein Anforderungsworkshop, aus dem ein Backlog mit User Stories oder ein Pflichtenheft entsteht. Danach folgen Architekturentscheidungen zu Tech-Stack, Datenmodell und Hosting, die Entwicklung in Iterationen, automatisierte und manuelle Tests, Deployment und Schulung. Nach dem Go-live kommen Fehlerbehebung, Sicherheitsupdates für Frameworks und Bibliotheken, Monitoring und Weiterentwicklung. Ob React, Ruby on Rails, Python oder Laravel eingesetzt wird, ist weniger entscheidend als die Frage, ob später auch ein anderes Team damit weiterarbeiten kann.

Schnittstellen und Altsysteme

Bei Integrationen entscheidet die Schnittstellenbeschreibung über den späteren Aufwand. Verbreitet ist, REST-Schnittstellen als OpenAPI-Spezifikation in YAML oder JSON festzulegen, bevor implementiert wird. Beide Seiten arbeiten dann gegen dieselbe Beschreibung, und daraus lassen sich Dokumentation, Mock-Server für die parallele Entwicklung und automatisierte Tests erzeugen. Zu klären sind außerdem Versionierung, Fehlerbehandlung und was bei einem Ausfall des Partnersystems passiert.

Altanwendungen müssen nicht in einem Schritt ersetzt werden. Beim Strangler-Fig-Muster leitet eine vorgeschaltete Fassade Anfragen entweder an das Altsystem oder an die neue Anwendung; Funktion für Funktion wandert um, bis das alte System abgeschaltet werden kann. Das senkt das Risiko, setzt aber Zugriff auf den alten Code voraus und einen Plan, wie beide Systeme in der Übergangszeit dieselben Daten nutzen.

Vorgehen und Vertrag

Beim Festpreis beschreibst du im Lastenheft, was die Software leisten soll, und der Anbieter legt im Pflichtenheft fest, wie er es umsetzt. Das funktioniert bei klar abgrenzbarem Umfang, jede Änderung wird aber zum Nachtrag. Agile Projekte arbeiten stattdessen mit einem priorisierten Backlog und Sprints von häufig zwei Wochen, abgerechnet wird meist nach Aufwand.

Rechtlich wird zwischen Werkvertrag und Dienstvertrag unterschieden. Beim Werkvertrag schuldet der Anbieter ein funktionierendes Ergebnis mit Abnahme und Mängelrechten, beim Dienstvertrag sorgfältige Arbeit, aber keinen bestimmten Erfolg. Maßgeblich ist die tatsächliche Ausgestaltung, nicht die Überschrift. Das Urheberrecht am Code bleibt in Deutschland beim Entwickler, du erhältst Nutzungsrechte. Ob du den Quellcode bekommst und von Dritten weiterentwickeln lassen darfst, muss ausdrücklich im Vertrag stehen.

Welche Anbieter es gibt

  • Freelancer: gut für klar umrissene Aufgaben oder als Verstärkung eines vorhandenen Teams. Das Risiko liegt im Ausfall einer einzelnen Person.
  • Softwareagentur: Team mit Projektleitung, Frontend, Backend und Test. Passt für Web-Anwendungen, Portale und Integrationsprojekte mit mehreren Monaten Laufzeit.
  • Softwarehaus: oft auf Branchen oder Technologien spezialisiert, mit langjährigen Wartungsverträgen. Sinnvoll für komplexe Fachanwendungen und Legacy-Modernisierung.
  • Team-Erweiterung: Externe Entwickler arbeiten unter deiner Produktverantwortung. Weil die gelebte Zusammenarbeit arbeitsrechtlich relevant sein kann, etwa beim Thema Arbeitnehmerüberlassung, sollte das Vertragsmodell dazu passen.

Nearshore-Teams, etwa in Osteuropa, arbeiten in ähnlichen Zeitzonen und sind häufig günstiger, dafür steigt der Abstimmungsaufwand.

Was du vor der Anfrage vorbereiten solltest

  • Das Problem in zwei, drei Sätzen und wer die Software nutzen wird
  • Die wichtigsten Funktionen, sortiert nach Muss und Kann
  • Bestehende Systeme und Schnittstellen wie ERP, CRM, Shop oder Datenbanken
  • Vorhandenes Material: Altsystem, Code, Datenbestände, Dokumentation
  • Budgetrahmen und gewünschter Starttermin
  • Anforderungen an Hosting und Datenschutz, etwa Server in der EU
  • Wer bei dir entscheidet und wie viel Zeit für Abstimmungen und Tests da ist
Anwendungsfälle

Typische Projekte

  • B2B-Kundenportal

    Kunden sehen Bestellungen, Lieferstatus, Rechnungen und Dokumente an einem Ort. Die Daten kommen per Schnittstelle aus ERP und Warenwirtschaft.

  • Internes Tool statt verteilter Excel-Listen

    Eine Web-Anwendung für Kalkulation oder Auftragsabwicklung ersetzt Tabellen, mit Rollen, Freigaben, Protokoll und Anbindung an ERP oder Buchhaltung.

  • Ablösung einer Legacy-Anwendung

    Eine Access-Datenbank oder alte PHP-Anwendung wird durch eine Web-App ersetzt. Bei größeren Systemen geschieht das oft schrittweise über eine vorgeschaltete Fassade, bis das Altsystem abgeschaltet werden kann.

  • API für Händler und Kunden

    Eine als OpenAPI-Spezifikation beschriebene REST-Schnittstelle gibt Partnern kontrollierten Zugriff auf Preise, Verfügbarkeiten oder Auftragsstatus, mit Versionierung und Zugriffsschlüsseln.

  • Schnittstelle zwischen Shop, ERP und Lager

    Eine API-Integration gleicht Artikel, Bestände und Aufträge automatisch ab, wo fertige Konnektoren fehlen oder nicht zuverlässig laufen.

  • Übernahme von Wartung und Weiterentwicklung

    Ein neuer Dienstleister analysiert bestehenden Code, aktualisiert Abhängigkeiten, schließt Sicherheitslücken und übernimmt den laufenden Betrieb.

Auswahl

Woran du einen passenden Anbieter erkennst

  1. 1

    Vergleichbare Projekte, die du sehen kannst

    Frag nach Anwendungen mit ähnlicher Komplexität, idealerweise als Live-Demo, und danach, wer davon heute noch im Team ist.

  2. 2

    Sichtbarer Fortschritt

    Gute Anbieter zeigen regelmäßig lauffähige Zwischenstände, etwa nach jedem Sprint, und geben dir Zugriff auf Repository, Ticketsystem und Testumgebung.

  3. 3

    Klare Regelung zu Rechten und Quellcode

    Prüf, welche Nutzungsrechte du erhältst, ob Quellcode und Dokumentation übergeben werden und wie verwendete Open-Source-Komponenten aufgelistet sind.

  4. 4

    Nachvollziehbare Schätzung

    Eine seriöse Schätzung nennt Aufwand je Funktion, Annahmen und Risiken. Ein Festpreis ohne ausgearbeitete Anforderungen ist ein Warnsignal.

  5. 5

    Betrieb und Wartung nach dem Go-live

    Kläre vorab Hosting-Standort, Update-Rhythmus, Reaktionszeiten bei Fehlern und was ein Wartungsvertrag konkret abdeckt.

  6. 6

    Ausfallsicherheit im Team

    Frag, wer das Projekt fachlich und technisch verantwortet, wie Wissen dokumentiert wird und was passiert, wenn eine Schlüsselperson ausfällt.

So läuft es

In drei Schritten zum passenden Angebot

  1. 1

    Projekt beschreiben

    Budget, Zeitraum, zwei Sätze zum Vorhaben. Zwei Minuten, keine Registrierung.

  2. 2

    Wir wählen passende Anbieter

    Aus dem Verzeichnis, nach Leistung, Region und Größe. Niemand zahlt für die Vermittlung, deshalb entscheidet nur die Passung.

  3. 3

    Angebote vergleichen

    Die Anbieter melden sich direkt bei dir. Du entscheidest in Ruhe, ohne Verpflichtung uns gegenüber.

Häufige Fragen

Was hier fehlt, klärt sich im ersten Gespräch mit den Anbietern.

Was kostet es, Software entwickeln zu lassen?

Das hängt vor allem vom Funktionsumfang, der Zahl der Schnittstellen, der Datenmigration aus Altsystemen sowie den Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz ab. Für Entwicklung in Deutschland werden oft Stundensätze grob zwischen 80 und 180 Euro genannt, Nearshore-Teams liegen häufig darunter. Plane zusätzlich laufende Kosten für Hosting, Updates und Weiterentwicklung ein, denn Software ist nach dem Go-live nicht fertig.

Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand?

Ein Festpreis passt, wenn der Umfang klar beschrieben ist und sich während des Projekts wenig ändert. Jede Änderung läuft dann über einen Nachtrag. Bei neuen Produkten oder unklaren Anforderungen ist agile Entwicklung nach Aufwand meist ehrlicher, weil du nach jedem Sprint neu priorisieren kannst. Häufig wird kombiniert: eine bezahlte Konzeptphase, danach ein klar abgegrenzter erster Release und anschließend Weiterentwicklung nach Aufwand.

Gehört mir der Quellcode, wenn ich Software entwickeln lasse?

Nicht automatisch. Das Urheberrecht bleibt in Deutschland beim Entwickler, du erhältst Nutzungsrechte, deren Umfang der Vertrag festlegt. Wenn du den Code exklusiv nutzen, ändern und später von einem anderen Dienstleister weiterentwickeln lassen willst, sollten ausschließliche Nutzungsrechte mit Bearbeitungsrecht und die Herausgabe von Quellcode und Dokumentation ausdrücklich vereinbart sein. Bei größeren Verträgen lohnt eine Prüfung durch einen Anwalt für IT-Recht.

Brauche ich ein Lastenheft, bevor ich Entwickler anfrage?

Für eine erste Anfrage nicht. Ein kurzes Projektbriefing mit Ziel, Nutzern, wichtigsten Funktionen, vorhandenen Systemen und Budgetrahmen reicht, damit Anbieter einschätzen können, ob sie passen. Ein vollständiges Lastenheft ist vor allem für Festpreisprojekte sinnvoll. In agilen Projekten ersetzen ein priorisiertes Backlog mit User Stories und Akzeptanzkriterien das Pflichtenheft, das oft gemeinsam in einem Workshop entsteht.

Altanwendung komplett neu entwickeln oder schrittweise ablösen?

Kleine Anwendungen mit überschaubarer Logik lassen sich oft in einem Schritt ersetzen. Bei großen, geschäftskritischen Systemen ist die schrittweise Ablösung meist risikoärmer: Nach dem Strangler-Fig-Muster leitet eine vorgeschaltete Fassade einzelne Funktionen nach und nach auf das neue System um, während der Rest weiterläuft. Voraussetzung ist, dass sich Anfragen abfangen lassen und der Code des Altsystems zugänglich ist. Außerdem muss geklärt sein, wie beide Systeme in der Übergangszeit auf dieselben Daten zugreifen.

Was sollte vor der Entwicklung einer Schnittstelle zu ERP oder Shop geklärt sein?

Welche Daten in welche Richtung fließen, wie oft und welches System für welchen Datensatz führend ist, etwa für Preise, Bestände oder Kundenstammdaten. Dazu gehören Zugangsdaten und Dokumentation der beteiligten Systeme, der Umgang mit Fehlern und Dubletten sowie ein Testsystem. Wird eine eigene Schnittstelle gebaut, sollte sie als OpenAPI-Spezifikation beschrieben werden, gegen die beide Seiten entwickeln und testen. Kläre auch, wer die Schnittstelle bei Updates eines der Systeme anpasst.

Bereit? Dann beschreib dein Projekt.

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