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IT & Technik

IT-Dienstleister für dein Unternehmen finden

Du suchst jemanden, der deine Arbeitsplätze, Server, Microsoft 365 und die Datensicherung zuverlässig betreut oder ein konkretes IT-Projekt umsetzt? Beschreib kurz deine Ausgangslage im Formular. Passende IT-Dienstleister und Systemhäuser aus dem Verzeichnis melden sich direkt bei dir.

  • Agenturen, Freelancer und Beratungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
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Kostenlos und unverbindlich. Deine Angaben sehen nur wir und die Anbieter, die wir für deine Anfrage auswählen. Datenschutz

Wofür Unternehmen anfragen

  • IT-Support & Helpdesk
  • Managed Services
  • Microsoft 365 & Intune
  • Azure- und AWS-Migration
  • Netzwerk, WLAN & Firewall
  • Server & Virtualisierung
  • Backup & Notfallplan
  • IT-Sicherheit & Endpoint-Schutz
  • Penetrationstest
  • CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076
  • Hosting & Betrieb
  • IT-Dokumentation

Dein Thema ist nicht dabei? Beschreib es trotzdem. Die Liste ist der Rahmen, nicht die Grenze.

Worauf es ankommt

Was ein IT-Dienstleister übernimmt und welcher Anbieter zu dir passt

Was ein IT-Dienstleister konkret macht

Ein IT-Dienstleister sorgt dafür, dass die technische Grundlage deines Betriebs läuft: Arbeitsplätze, Server, Netzwerk, Cloud-Dienste, Telefonie, Datensicherung und Schutz vor Angriffen. Das reicht vom einmaligen Projekt, etwa der Umstellung auf Microsoft 365, bis zur laufenden Betreuung mit festem Monatspreis. Typische Aufgaben sind:

  • Helpdesk für Mitarbeitende, Einrichtung neuer Arbeitsplätze, On- und Offboarding
  • Monitoring von Servern, Firewalls und Speicherplatz, Patch-Management für Betriebssysteme und Anwendungen
  • Microsoft 365 oder Google Workspace verwalten: Postfächer, Lizenzen, Teams, SharePoint, Multi-Faktor-Authentifizierung
  • Netzwerk und WLAN planen, Firewall und VPN betreiben
  • Datensicherung einrichten, überwachen und die Wiederherstellung regelmäßig testen
  • Migrationen, zum Beispiel vom eigenen Server nach Azure, AWS oder in eine Private Cloud
  • IT-Dokumentation, Notfallplan und Endpoint-Schutz

Nicht gemeint ist die Entwicklung eigener Software. Wenn du ein Kundenportal, eine Schnittstelle zwischen ERP und Shop oder eine eigene Anwendung bauen lassen willst, passt die Anfrage unter „Software entwickeln lassen“ besser. Überschneidungen gibt es bei Hosting und DevOps: Den Betrieb einer fertigen Anwendung übernehmen viele IT-Dienstleister, die Weiterentwicklung meist nicht.

Typische Auslöser

Oft beginnt die Suche mit einem konkreten Anlass. Der bisherige Einzel-Admin hört auf oder ist kaum erreichbar. Der Server im Abstellraum bekommt keine Updates mehr. Nach einer Phishing-Mail, auf die jemand hereingefallen ist, fragt sich die Geschäftsführung, ob die Datensicherung im Ernstfall wirklich funktioniert. Weitere Auslöser sind ein zweiter Standort, mehr Homeoffice, ein Cyber-Versicherer, der Nachweise zu MFA und Backups verlangt, oder ein Großkunde, der Sicherheitsanforderungen an seine Lieferanten weitergibt.

Seit Dezember 2025 gilt in Deutschland das NIS-2-Umsetzungsgesetz. Es erfasst vor allem mittlere und große Unternehmen in bestimmten Sektoren. Diese müssen sich beim BSI registrieren, Risikomanagementmaßnahmen umsetzen und erhebliche Sicherheitsvorfälle melden. Ob dein Unternehmen dazugehört, kannst du mit der Betroffenheitsprüfung des BSI eingrenzen; im Zweifel ist das eine Frage für eine rechtliche Beratung. Auch nicht regulierte Firmen merken das Gesetz, wenn betroffene Kunden Anforderungen an ihre Dienstleister und Zulieferer stellen.

Welche Anbieter es gibt

  • Einzel-IT-Techniker oder Freelancer: passend für kleine Büros mit wenigen Arbeitsplätzen und überschaubarer Technik. Kläre, wer bei Urlaub oder Krankheit einspringt.
  • Systemhaus: deckt Beratung, Hardware-Beschaffung, Einrichtung, Betrieb und Vor-Ort-Support ab. Sinnvoll, wenn du einen Ansprechpartner für alles willst, inklusive Geräte und Verkabelung.
  • Managed Service Provider (MSP): betreibt deine IT zu einem festen Preis pro Arbeitsplatz oder Server, mit vertraglich zugesagten Reaktionszeiten und proaktivem Monitoring. Viele Systemhäuser arbeiten inzwischen nach diesem Modell.
  • Cloud-Spezialist: konzentriert sich auf Microsoft 365, Azure oder AWS, etwa Tenant-Aufbau, Identitäten, Geräteverwaltung mit Intune und Kostenkontrolle.
  • Security-Dienstleister: führt Penetrationstests, Schwachstellenanalysen oder den CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076 durch, teils auch Security-Monitoring rund um die Uhr. Er prüft und ergänzt die laufende Betreuung, ersetzt sie aber nicht.

Daneben ist Break-Fix verbreitet: Der Anbieter rechnet nur bei Störungen nach Stunden ab. Das kann für sehr kleine Umgebungen reichen, setzt aber wenig Anreiz, Probleme vorab zu verhindern.

Was du vor der Anfrage vorbereiten solltest

Je genauer du die Ausgangslage beschreibst, desto belastbarer werden die Angebote. Hilfreich sind:

  • Anzahl der Arbeitsplätze, Standorte und Mitarbeitenden im Homeoffice
  • vorhandene Server, Firewall und Netzwerktechnik und deren ungefähres Alter
  • genutzte Software: Branchenlösung, ERP, DATEV, Praxis- oder Kanzleisoftware, Microsoft-365-Lizenzen
  • wie heute gesichert wird und wann zuletzt eine Wiederherstellung getestet wurde
  • ob es eine aktuelle IT-Dokumentation mit Zugängen, Lizenzen und Verträgen gibt
  • gewünschtes Modell: einmaliges Projekt, Betreuung nach Bedarf oder Managed Services
  • erwartete Erreichbarkeit, etwa nur zu Bürozeiten oder auch am Wochenende
  • bekannte Vorgaben von Kunden, Versicherern oder Aufsichtsbehörden

Wirst du bereits betreut, prüfe vorab die Kündigungsfrist und welche Übergabe der bisherige Dienstleister vertraglich schuldet.

Anwendungsfälle

Typische Projekte

  • Laufende IT-Betreuung als Managed Service

    Monitoring, Patch-Management, Helpdesk und Backup-Überwachung für alle Arbeitsplätze und Server zu einem festen Monatspreis mit schriftlichem SLA.

  • Umstieg auf Microsoft 365

    Postfächer und Dateiablagen aus einem lokalen Exchange- oder Fileserver nach Exchange Online, SharePoint und Teams migrieren, inklusive MFA und Geräteverwaltung mit Intune.

  • Backup- und Notfallkonzept

    Datensicherung mit einer vom Netzwerk getrennten oder unveränderlichen Kopie aufbauen, Wiederherstellung testen und einen Notfallplan für Ransomware oder Serverausfall dokumentieren.

  • Serverablösung oder Cloud-Migration

    Den alten On-Premises-Server durch neue Hardware, virtuelle Maschinen in Azure oder AWS oder eine gehostete Umgebung ersetzen und die Fachanwendungen umziehen.

  • Netzwerk und Firewall für einen neuen Standort

    Verkabelung, WLAN, Firewall und VPN planen und einrichten, Gäste-, Büro- und Produktionsnetz voneinander trennen.

  • Sicherheitscheck oder Penetrationstest

    Einen CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076 oder einen Penetrationstest der von außen erreichbaren Systeme durchführen lassen und die Ergebnisse priorisiert abarbeiten.

Auswahl

Woran du einen passenden Anbieter erkennst

  1. 1

    Schriftliches SLA mit Prioritäten

    Lass dir Reaktions- und Lösungszeiten je Störungsklasse, Servicezeiten und Folgen bei Nichteinhaltung schriftlich geben. Frag nach, ob eine Reaktionszeit nur den Rückruf oder den tatsächlichen Arbeitsbeginn meint.

  2. 2

    Klarer Leistungsumfang und Preismodell

    Prüfe, was im Monatspreis pro Arbeitsplatz oder Server enthalten ist und was extra kostet, etwa Vor-Ort-Einsätze, Einsätze außerhalb der Bürozeiten, Projekte oder Hardware.

  3. 3

    Auftragsverarbeitungsvertrag und Datenschutz

    Wer per Fernwartung auf Systeme mit personenbezogenen Daten zugreifen kann, braucht in der Regel einen AVV nach Art. 28 DSGVO. Frag nach Muster-AVV, technischen und organisatorischen Maßnahmen und eingesetzten Subunternehmern.

  4. 4

    Nachweisbare Kompetenz im eigenen Technologie-Stack

    Bei Microsoft-Umgebungen ist der Solutions-Partner-Status, etwa für Modern Work, Security oder Azure, ein Indiz; Silver- und Gold-Stufen vergibt Microsoft nicht mehr. Wichtiger sind Referenzen aus deiner Branche und Erfahrung mit deiner Fachsoftware.

  5. 5

    Erreichbarkeit, Vertretung und Vor-Ort-Nähe

    Kläre, wer dein fester Ansprechpartner ist, wer ihn vertritt und wie schnell jemand vor Ort sein kann, wenn Hardware ausfällt und Remote-Support nicht reicht.

  6. 6

    Dokumentation und geregelter Ausstieg

    Vereinbare, dass Zugänge, Lizenzen und Konfigurationen laufend dokumentiert werden und dir gehören. Kündigungsfristen und Übergabepflichten sollten im Vertrag stehen, bevor du unterschreibst.

So läuft es

In drei Schritten zum passenden Angebot

  1. 1

    Projekt beschreiben

    Budget, Zeitraum, zwei Sätze zum Vorhaben. Zwei Minuten, keine Registrierung.

  2. 2

    Wir wählen passende Anbieter

    Aus dem Verzeichnis, nach Leistung, Region und Größe. Niemand zahlt für die Vermittlung, deshalb entscheidet nur die Passung.

  3. 3

    Angebote vergleichen

    Die Anbieter melden sich direkt bei dir. Du entscheidest in Ruhe, ohne Verpflichtung uns gegenüber.

Häufige Fragen

Was hier fehlt, klärt sich im ersten Gespräch mit den Anbietern.

Was kostet ein IT-Dienstleister?

Das hängt vom Modell ab. Nach Aufwand abgerechnete Einsätze liegen laut einem Systemhaus-Ratgeber oft grob zwischen 95 und 180 Euro netto pro Stunde, Managed Services beginnen dort bei etwa 50 Euro pro Arbeitsplatz im Monat, Server kosten zusätzlich. Solche Werte sind nur Orientierung. Den Preis treiben Anzahl der Arbeitsplätze und Server, Servicezeiten, Reaktionszeiten, Vor-Ort-Anteil, Sicherheitsleistungen wie Security-Monitoring und der Zustand der vorhandenen Technik.

Brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit meinem IT-Dienstleister?

In den meisten Fällen ja. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen sieht bei Wartung und Fernwartung eine Auftragsverarbeitung, weil der Dienstleister zumindest die Möglichkeit hat, auf personenbezogene Daten von Beschäftigten oder Kunden zuzugreifen, etwa bei Fehleranalysen oder Remote-Zugriffen. Der AVV nach Art. 28 DSGVO regelt unter anderem Gegenstand, Art der Daten, Weisungsrechte und technische Schutzmaßnahmen. Seriöse Anbieter legen dafür ein eigenes Muster vor.

Welche Reaktionszeiten sollte ein IT-Servicevertrag enthalten?

Feste Standardwerte gibt es nicht. Üblich ist eine Einteilung nach Prioritäten: Steht der ganze Betrieb, sollte die Reaktion innerhalb weniger Stunden vereinbart sein, ein defekter Drucker darf länger warten. Achte darauf, ob die Zeit ab Meldung oder ab Bestätigung läuft, ob sie nur zu Servicezeiten gilt und ob neben der Reaktions- auch eine Lösungs- oder Wiederherstellungszeit zugesagt wird.

Reicht ein IT-Dienstleister, der nur remote arbeitet?

Für reine Cloud-Umgebungen mit Microsoft 365, Notebooks und ohne eigenen Server funktioniert das oft gut. Sobald Server, Firewall, Netzwerkschränke, Drucker oder Telefonanlage im Büro stehen, brauchst du im Störungsfall jemanden vor Ort. Frag deshalb, wie weit der Anbieter entfernt ist, ob Vor-Ort-Einsätze im Monatspreis enthalten sind und in welcher Zeit ein Techniker realistisch bei dir sein kann.

Betrifft mich NIS-2, und kann mein IT-Dienstleister das klären?

Das NIS-2-Umsetzungsgesetz gilt seit Dezember 2025 und erfasst vor allem mittlere und große Unternehmen in bestimmten Sektoren. Eine erste Einschätzung liefert die Betroffenheitsprüfung des BSI. Die rechtliche Einordnung ersetzt ein IT-Dienstleister nicht, er kann aber Maßnahmen wie Backup-Konzept, MFA, Patch-Management und Notfallplan umsetzen. Auch ohne eigene Betroffenheit fordern regulierte Kunden solche Nachweise zunehmend von ihren Lieferanten.

Wie wechsle ich den IT-Dienstleister, ohne dass etwas verloren geht?

Prüfe zuerst Kündigungsfrist und vertragliche Übergabepflichten. Sichere dir alle Administratorzugänge, Lizenznachweise, Domain- und Microsoft-365-Tenant-Rechte sowie die IT-Dokumentation, bevor der alte Vertrag endet. Der neue Anbieter sollte eine Bestandsaufnahme machen und Backups prüfen, bevor er Änderungen vornimmt. Ein strukturierter Wechsel dauert nach Erfahrungswerten aus der Praxis häufig einige Wochen, plane also Überschneidung ein.

Bereit? Dann beschreib dein Projekt.

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