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Foto & Video

Foto- und Videoproduktion für dein Unternehmen anfragen

Du brauchst einen Imagefilm, Bewerbervideos, neue Teamfotos oder Material für Reels? Beschreib kurz, was entstehen soll, wo es laufen wird und bis wann. Wir leiten deine Anfrage kostenlos an passende Fotografen, Videografen und Filmproduktionen weiter, die sich direkt bei dir melden.

  • Agenturen, Freelancer und Beratungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
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Wofür Unternehmen anfragen

  • Imagefilm und Unternehmensvideo
  • Recruiting- und Employer-Branding-Video
  • Business- und Mitarbeiterfotos
  • Produktfotografie
  • Event- und Messefotografie
  • Social-Media-Videos und Reels
  • Werbespot und Produktvideo
  • Drohnenaufnahmen
  • Erklärvideo und Animation
  • Interview- und Testimonial-Videos
  • Schnitt, Farbkorrektur und Untertitel

Dein Thema ist nicht dabei? Beschreib es trotzdem. Die Liste ist der Rahmen, nicht die Grenze.

Worauf es ankommt

Was eine Foto- und Videoproduktion für Unternehmen umfasst

Mehr als ein Drehtag

Eine Foto- oder Videoproduktion liefert Bild- und Bewegtbildmaterial, das dein Unternehmen auf Website, Karriereseite, Social Media, Messen oder in Präsentationen nutzt. Der sichtbare Teil ist das Shooting oder der Dreh. Davor und danach liegt oft der größere Aufwand: Konzept, Organisation, Schnitt, Bearbeitung und die Klärung, wer das Material wo und wie lange verwenden darf.

Typische Auslöser

  • Die Website wird neu aufgesetzt und die vorhandenen Fotos passen nicht mehr zu Team, Räumen oder Marke.
  • Offene Stellen bleiben lange unbesetzt und du willst Bewerbern den Arbeitsalltag zeigen statt ihn zu beschreiben.
  • Ein neues Produkt braucht Freisteller für den Shop, Anwendungsfotos und ein kurzes Produktvideo.
  • Marketing will regelmäßig Hochformat-Clips für Instagram, TikTok oder LinkedIn, hat intern aber weder Zeit noch Technik.
  • Eine Messe, ein Jubiläum oder eine Werkseröffnung soll dokumentiert werden.

Die Phasen einer Videoproduktion

In der Vorproduktion werden Ziel, Zielgruppe und Kanäle geklärt. Daraus entsteht ein Konzept oder Treatment, bei Spielszenen ein Drehbuch, oft ein Storyboard und am Ende eine Shotlist mit Drehplan: wer wann wo was filmt. Dazu gehören Motivbesichtigung, Casting oder die Auswahl von Mitarbeitern vor der Kamera und die Abstimmung mit Betriebsabläufen, etwa wenn in der Produktion gedreht wird.

Der Dreh selbst ist meist die kürzeste Phase; für Unternehmensfilme im Mittelstand werden häufig ein bis drei Drehtage angesetzt. In der Postproduktion folgen Rohschnitt, Korrekturschleifen, Feinschnitt, Farbkorrektur, Tonmischung, Musik, gegebenenfalls Sprecher, Grafiken und Untertitel. Weil viele Feeds stumm abgespielt werden, sind eingebrannte Untertitel für Social-Media-Schnitte fast Pflicht.

Formate früh festlegen

Website und YouTube arbeiten mit 16:9, Reels, TikTok und Shorts mit 9:16, Feeds oft mit 4:5 oder 1:1. Wer das vor dem Dreh weiß, kann so filmen, dass aus einem Drehtag mehrere Fassungen entstehen, ohne dass beim Umschneiden wichtige Bildteile verloren gehen.

Rechte, die du klären musst

Der Fotograf oder die Produktion bleibt Urheber; du erhältst Nutzungsrechte, die zeitlich, räumlich und inhaltlich begrenzt sein können. Eine Nutzung nur online kostet in der Regel weniger als ein unbefristetes, ausschließliches Recht für Print, Werbung und Online. Musik braucht eine Lizenz, die die Verbindung mit Bild abdeckt; die Musikbibliotheken von Instagram oder TikTok reichen für Werbung in der Regel nicht aus.

Bei Mitarbeiterfotos und -videos gilt das Recht am eigenen Bild. Üblich ist eine schriftliche, freiwillige Einwilligung mit klarem Zweck und Hinweis auf das Widerrufsrecht. Was nach einem Widerruf oder Ausscheiden passiert, solltest du vorab mit deinem Datenschutzbeauftragten oder einer Rechtsberatung klären.

Für Drohnenaufnahmen muss der Betreiber in Deutschland beim Luftfahrt-Bundesamt registriert sein, sobald die Drohne 250 Gramm oder mehr wiegt oder eine Kamera hat. Je nach Unterkategorie (A1, A2, A3) sind ein Kompetenznachweis und Mindestabstände zu unbeteiligten Personen nötig. Frag den Anbieter nach Registrierung und Nachweis.

Welche Anbieter es gibt

  • Einzelfotografen eignen sich für Mitarbeiterporträts, Reportagen, Events und Produktfotos. Viele sind auf ein Feld spezialisiert, etwa Architektur, Food oder Industrie.
  • Videografen drehen und schneiden allein oder zu zweit. Gut für Interviews, Eventclips und laufenden Social-Media-Content mit überschaubarem Aufwand.
  • Filmproduktionen stellen Regie, Kamera, Licht, Ton und Postproduktion als Team. Sinnvoll bei Imagefilmen, Werbespots und Drehs mit Darstellern oder mehreren Locations.
  • Content-Agenturen kombinieren Konzept, Foto, Video und oft Redaktionsplan, wenn du laufend Material brauchst.
  • Animationsstudios erstellen Erklärvideos und 2D- oder 3D-Animationen ganz ohne Dreh.

Geht es vor allem um Kampagnensteuerung, Anzeigen und Reichweite, passt eher eine Online-Marketing-Agentur. Für Logo-Animationen oder Motion Design im Rahmen eines Corporate Designs ist eine Designagentur oft der bessere Ansprechpartner.

Was du vor der Anfrage vorbereiten solltest

  • Ziel und Zielgruppe: Bewerber, Kunden, Investoren, interne Kommunikation
  • Kanäle und Formate, in denen das Material laufen soll
  • gewünschte Länge bzw. Anzahl Bilder und Fassungen
  • Drehorte, Anzahl Personen vor der Kamera, mögliche Termine
  • Nutzungsdauer und -umfang (online, Print, Werbung, Messe)
  • vorhandene Vorgaben wie Corporate Design, Schriften, Beispiele, die dir gefallen
  • Budgetrahmen und Deadline
Anwendungsfälle

Typische Projekte

  • Imagefilm für die Website

    Zwei- bis dreiminütiger Unternehmensfilm mit Interviews und Aufnahmen aus dem Betrieb, dazu kurze Cut-downs in 9:16 für Social Media.

  • Recruiting-Video mit echten Mitarbeitern

    Azubis und Fachkräfte erzählen vor der Kamera von ihrem Arbeitsalltag; Ausspielung auf Karriereseite, YouTube und in Stellenanzeigen.

  • Mitarbeiterfotos im Unternehmen

    Mobiles Studio vor Ort für einheitliche Porträts des ganzen Teams, ergänzt um Reportagebilder aus Büro oder Werkstatt.

  • Produktfotos und Produktvideo für den Shop

    Freisteller auf weißem Hintergrund, Detail- und Anwendungsfotos sowie ein kurzes Video für Produktseite und Anzeigen.

  • Messe- oder Eventdokumentation

    Fotograf und Videograf begleiten den Stand oder die Veranstaltung und liefern eine schnelle Bildauswahl und einen Recap-Clip.

  • Erklärvideo als Animation

    Ein erklärungsbedürftiges Produkt oder eine Software wird in 60 bis 90 Sekunden animiert, mit Sprecher und Untertiteln.

Auswahl

Woran du einen passenden Anbieter erkennst

  1. 1

    Passende Referenzen

    Achte auf Arbeiten aus ähnlichen Umgebungen: Wer schöne Hochzeitsvideos dreht, ist nicht automatisch sicher in einer lauten Produktionshalle oder bei Interviews mit Laien.

  2. 2

    Klar geregelte Nutzungsrechte

    Das Angebot sollte nennen, für welche Medien, Regionen und Dauer du das Material nutzen darfst und ob Rohmaterial oder offene Projektdateien mitgeliefert werden.

  3. 3

    Transparentes Angebot nach Phasen

    Konzept, Drehtage, Crew, Postproduktion, Musik, Sprecher und Korrekturschleifen sollten einzeln erkennbar sein, damit du Angebote vergleichen kannst.

  4. 4

    Umgang mit Menschen vor der Kamera

    Frag, wie der Anbieter ungeübte Mitarbeiter vorbereitet und ob er Vorlagen für Einwilligungen bzw. Model Releases mitbringt.

  5. 5

    Kanalwissen und Formate

    Ein guter Anbieter fragt nach, wo das Material laufen soll, und plant Hochformat, Untertitel und Kurzfassungen schon beim Dreh ein.

  6. 6

    Nachweise für Drohnenflüge

    Lass dir bei Luftaufnahmen die LBA-Registrierung, den passenden Kompetenznachweis und eine Haftpflichtversicherung für den Drohnenbetrieb bestätigen.

So läuft es

In drei Schritten zum passenden Angebot

  1. 1

    Projekt beschreiben

    Budget, Zeitraum, zwei Sätze zum Vorhaben. Zwei Minuten, keine Registrierung.

  2. 2

    Wir wählen passende Anbieter

    Aus dem Verzeichnis, nach Leistung, Region und Größe. Niemand zahlt für die Vermittlung, deshalb entscheidet nur die Passung.

  3. 3

    Angebote vergleichen

    Die Anbieter melden sich direkt bei dir. Du entscheidest in Ruhe, ohne Verpflichtung uns gegenüber.

Häufige Fragen

Was hier fehlt, klärt sich im ersten Gespräch mit den Anbietern.

Was kostet ein Imagefilm für ein mittelständisches Unternehmen?

Das hängt vor allem von Drehtagen, Crewgröße, Konzeptaufwand, Anzahl der Drehorte, Darstellern, Sprecher, Musik und dem Umfang der Nutzungsrechte ab. Anbieter nennen für Unternehmensfilme mit Konzept, Dreh und Postproduktion häufig Budgets im mittleren vierstelligen bis fünfstelligen Bereich. Wer vorab Länge, Kanäle und gewünschte Fassungen festlegt, bekommt vergleichbare Angebote.

Wie lange dauert eine Videoproduktion vom Briefing bis zum fertigen Film?

Für Imagefilme nennen Produktionen oft vier bis zwölf Wochen. Der Dreh dauert dabei meist nur ein bis drei Tage; die meiste Zeit fließt in Konzept, Terminabstimmung mit Mitarbeitern und Drehorten sowie Schnitt und Korrekturschleifen. Wie schnell du Freigaben erteilst, beeinflusst den Zeitplan deutlich.

Dürfen wir Fotos und Videos von Mitarbeitern einfach veröffentlichen?

In der Regel nicht ohne Einwilligung. Üblich und von der Rechtsprechung gefordert ist eine schriftliche, freiwillige Zustimmung, die den Zweck der Veröffentlichung nennt und auf das Widerrufsrecht hinweist. Wer nicht mitmachen will, darf keine Nachteile haben. Wie mit dem Material nach Widerruf oder Ausscheiden umzugehen ist, klärst du am besten vorab mit Datenschutzbeauftragtem oder Rechtsberatung.

Gehören uns die Fotos und Videos, wenn wir die Produktion bezahlen?

Das Urheberrecht bleibt beim Fotografen oder der Produktion. Du erwirbst Nutzungsrechte, die zeitlich, räumlich und inhaltlich begrenzt oder als ausschließliches, unbeschränktes Recht (Buy-out) vereinbart werden können. Umfassendere Rechte kosten meist mehr. Lass im Vertrag festhalten, wo und wie lange du das Material nutzen und ob du es selbst bearbeiten darfst.

Welche Genehmigungen braucht ein Anbieter für Drohnenaufnahmen?

Der Betreiber muss beim Luftfahrt-Bundesamt registriert sein, wenn die Drohne 250 Gramm oder mehr wiegt oder eine Kamera trägt; die e-ID gehört sichtbar an das Gerät. Je nach Unterkategorie der offenen Kategorie ist ein EU-Kompetenznachweis A1/A3 oder ein Fernpiloten-Zeugnis A2 nötig, und es gelten Abstände zu unbeteiligten Personen. Örtliche Flugbeschränkungen können zusätzlich greifen.

Können wir Musik aus den Charts oder aus der Instagram-Bibliothek verwenden?

Für Unternehmensvideos meist nicht ohne weiteres. Das Unterlegen von Bildern mit Musik erfordert ein Synchronisationsrecht, das eine GEMA-Lizenz in der Regel nicht abdeckt. Die Musikbibliotheken von Instagram oder TikTok sind für Werbung und Cross-Posting normalerweise nicht ausreichend. Sicherer sind lizenzierte Produktionsmusik oder eine Auftragskomposition, deren Lizenz kommerzielle Nutzung ausdrücklich erlaubt.

Bereit? Dann beschreib dein Projekt.

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