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Beratung & Strategie

Digitalisierungsberatung für dein Unternehmen finden

Du willst wissen, welche Digitalisierungsprojekte sich in deinem Unternehmen wirklich lohnen und in welcher Reihenfolge? Beschreib kurz Ausgangslage und Ziel. Wir leiten deine Anfrage kostenlos an passende Berater und Beratungen weiter, die sich direkt bei dir melden.

  • Agenturen, Freelancer und Beratungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
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Wofür Unternehmen anfragen

  • Digitaler Reifegrad-Check
  • Ist-Analyse von Prozessen und Systemen
  • Digitalisierungs-Roadmap
  • Priorisierung von Quick Wins und Projekten
  • Business Case und Budgetplanung
  • Prozessoptimierung
  • Software- und Tool-Auswahl (ERP, CRM, DMS)
  • CRM-Einführung begleiten
  • Digitale Geschäftsmodelle
  • Go-to-Market-Strategie
  • Change-Management
  • Interim-Management Digitalisierung

Dein Thema ist nicht dabei? Beschreib es trotzdem. Die Liste ist der Rahmen, nicht die Grenze.

Worauf es ankommt

Was eine Digitalisierungsberatung konkret leistet

Worum es bei der Beratung geht

Eine Digitalisierungsberatung beantwortet eine unternehmerische Frage, keine technische: Wo verliert dein Betrieb heute Zeit, Geld oder Kunden, und welche digitalen Maßnahmen lösen das mit vertretbarem Aufwand? Das Ergebnis ist in der Regel kein fertiges System, sondern eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Dazu gehören eine dokumentierte Ist-Aufnahme, eine Bewertung der Schwachstellen, eine priorisierte Maßnahmenliste mit Aufwand und Nutzen sowie eine Roadmap, die festlegt, was in den nächsten Quartalen passiert.

Der Unterschied zur klassischen Unternehmensberatung liegt vor allem im Übergang zur Umsetzung. Gute Digitalberater bleiben nicht bei Folien stehen, sondern testen Lösungen früh an echten Abläufen, begleiten Ausschreibungen für Software und helfen beim Rollout. Vom IT-Dienstleister oder der Softwareentwicklung unterscheidet sich die Beratung dadurch, dass sie herstellerneutral bewertet, was gebraucht wird. Wenn schon feststeht, dass ein bestimmtes System eingeführt, betrieben oder individuell programmiert werden soll, bist du bei einem IT-Dienstleister oder Entwicklerteam meist direkter richtig.

Typische Auslöser

  • Mehrere Insellösungen, Excel-Listen und doppelte Dateneingaben, ohne dass jemand den Gesamtüberblick hat
  • Eine anstehende ERP- oder CRM-Entscheidung, bei der intern die Erfahrung für Anforderungen und Anbietervergleich fehlt
  • Marketing und Vertrieb arbeiten nebeneinander her, Leads gehen zwischen Formular, Postfach und Außendienst verloren
  • Wettbewerber verkaufen online oder bieten digitale Services an, und die Geschäftsführung will prüfen, ob das eigene Geschäftsmodell nachziehen muss
  • Ein Generationswechsel, eine Übernahme oder schnelles Wachstum machen bisher informelle Abläufe untragbar
  • Ein Digitalprojekt ist ins Stocken geraten und braucht eine neutrale Bestandsaufnahme

Welche Aufgaben übernommen werden

Am Anfang steht meist eine Reifegrad- oder Ist-Analyse. Typische Dimensionen sind Strategie, Kunden, Produkte und Services, Prozesse, Organisation und IT. Aus dem Abgleich von Ist und Soll entsteht eine Gap-Analyse, aus der Maßnahmen abgeleitet und nach wirtschaftlicher Hebelwirkung und technischem Aufwand sortiert werden. Für größere Vorhaben rechnen Berater einen Business Case, damit klar ist, ob sich eine Investition trägt.

Darauf aufbauend übernehmen viele Beratungen Lastenhefte, Softwareauswahl und Anbietervergleich, Prozessmodellierung, Projektsteuerung und Change-Management. Change heißt dabei ganz praktisch: Mitarbeitende früh einbinden, Schulungen planen, Verantwortlichkeiten klären und Widerstände ernst nehmen. Einige Anbieter stellen auf Zeit auch einen Interim-Manager, der die Digitalisierung operativ verantwortet, bis eine interne Stelle besetzt ist.

Welche Anbieter es gibt

  • Einzelberater und Freelancer: oft ehemalige IT-Leiter oder Projektmanager mit Branchenerfahrung. Gut für klar umrissene Fragen, Workshops, Softwareauswahl oder Interim-Mandate.
  • Boutique-Beratungen: kleine Teams mit Schwerpunkt, etwa auf Handwerk, Gesundheitswesen oder Vertriebsprozesse. Sie verbinden Methodik mit Tiefe in einer Nische.
  • Mittelstandsberatungen: decken Strategie, Organisation und Digitalisierung gemeinsam ab und kennen typische KMU-Strukturen mit wenig interner IT.
  • Große Beratungshäuser und Wirtschaftsprüfungsnahe Beratungen: sinnvoll bei konzernweiten Transformationen, mehreren Standorten oder regulatorisch anspruchsvollen Umfeldern, meist mit entsprechendem Budgetbedarf.

Wer zunächst nur eine erste Einschätzung braucht, kann auch die kostenfreien Reifegrad-Checks der Mittelstand-Digital Zentren nutzen und danach mit konkreteren Fragen auf Berater zugehen. Geht es gezielt um KI-Anwendungen oder um die Automatisierung einzelner Workflows, passen die spezialisierten Anbieter aus KI-Beratung oder Prozessautomatisierung oft besser.

Was du vor der Anfrage vorbereiten solltest

Je klarer die Ausgangslage, desto genauer können Berater einschätzen, ob sie passen. Hilfreich sind:

  • Anlass und Ziel in zwei, drei Sätzen, etwa „Angebotsprozess von fünf auf zwei Tage verkürzen“
  • Unternehmensgröße, Branche und Standorte
  • Eine grobe Liste der eingesetzten Systeme wie ERP, CRM, Buchhaltung, Shop und Branchensoftware
  • Die größten Reibungspunkte aus Sicht von Geschäftsführung und Fachabteilungen
  • Gewünschter Umfang: nur Analyse und Roadmap oder auch Umsetzungsbegleitung
  • Zeitrahmen, Budgetvorstellung und wer intern Ansprechpartner ist
  • Ob du eine Förderung nutzen willst, denn bei vielen Programmen muss der Antrag vor der Beauftragung gestellt werden
Anwendungsfälle

Typische Projekte

  • Reifegrad-Analyse mit Digital-Roadmap

    Workshops mit Geschäftsführung und Fachbereichen, Bewertung von Prozessen, Organisation und IT, daraus eine priorisierte Roadmap mit Quick Wins und strategischen Projekten für die nächsten 12 bis 24 Monate.

  • Herstellerneutrale ERP- oder CRM-Auswahl

    Anforderungen aufnehmen, Lastenheft schreiben, Anbieter vorauswählen, Demos mit echten Szenarien strukturieren und die Entscheidung mit Kosten über mehrere Jahre vergleichbar machen.

  • Angebots- und Auftragsprozess neu aufsetzen

    Den Weg von der Kundenanfrage bis zur Rechnung aufnehmen, Medienbrüche und Doppelerfassungen sichtbar machen und einen Sollprozess samt Systemunterstützung definieren.

  • Digitales Geschäftsmodell prüfen

    Bewerten, ob ein Onlinevertrieb, ein Kundenportal oder ein digitaler Service zum bestehenden Geschäft passt, inklusive Business Case und Go-to-Market-Plan.

  • Gestopptes Digitalprojekt neu ausrichten

    Neutrale Bestandsaufnahme eines ins Stocken geratenen Softwareprojekts, Klärung von Scope, Verantwortlichkeiten und Dienstleisterverträgen sowie ein realistischer Neustartplan.

  • Interim-Leitung Digitalisierung

    Ein erfahrener Berater übernimmt auf Zeit die Steuerung laufender Digitalprojekte und baut Strukturen auf, bis eine interne Rolle wie CDO oder IT-Leitung besetzt ist.

Auswahl

Woran du einen passenden Anbieter erkennst

  1. 1

    Unabhängigkeit von Softwareherstellern

    Frag, ob der Berater Partnerprovisionen oder Resellerverträge mit Herstellern hat. Wer an einem bestimmten System mitverdient, empfiehlt es womöglich nicht nur aus fachlichen Gründen.

  2. 2

    Erfahrung mit Unternehmen deiner Größe und Branche

    Lass dir vergleichbare Projekte beschreiben: Wie groß war der Kunde, welche Systeme waren im Spiel, was wurde tatsächlich umgesetzt? Konzernmethoden passen selten eins zu eins auf einen Betrieb mit 40 Mitarbeitenden.

  3. 3

    Greifbare Ergebnisse statt Foliensätze

    Kläre vorab, welche Artefakte du bekommst, etwa Prozesslandkarte, priorisierte Maßnahmenliste, Business Case, Lastenheft oder Roadmap. Gute Berater benennen Ergebnisse und Meilensteine im Angebot.

  4. 4

    Blick auf Menschen und Organisation

    Achte darauf, ob der Berater nach Rollen, Schulungen und Akzeptanz fragt. Wer nur über Tools spricht, unterschätzt, woran Digitalprojekte in der Praxis häufig scheitern.

  5. 5

    Transparentes Honorarmodell

    Tagessatz nach Aufwand, Festpreis für ein definiertes Ergebnis oder Mischmodell: Lass dir sagen, wer im Projekt arbeitet, wie viele Tage geplant sind und ob es eine Budgetobergrenze gibt.

  6. 6

    Klarheit über die Rolle in der Umsetzung

    Frag, ob der Berater auch Umsetzung und Rollout begleitet oder nach der Roadmap übergibt, und wie die Zusammenarbeit mit deinem IT-Dienstleister oder Softwarepartner aussieht.

So läuft es

In drei Schritten zum passenden Angebot

  1. 1

    Projekt beschreiben

    Budget, Zeitraum, zwei Sätze zum Vorhaben. Zwei Minuten, keine Registrierung.

  2. 2

    Wir wählen passende Anbieter

    Aus dem Verzeichnis, nach Leistung, Region und Größe. Niemand zahlt für die Vermittlung, deshalb entscheidet nur die Passung.

  3. 3

    Angebote vergleichen

    Die Anbieter melden sich direkt bei dir. Du entscheidest in Ruhe, ohne Verpflichtung uns gegenüber.

Häufige Fragen

Was hier fehlt, klärt sich im ersten Gespräch mit den Anbietern.

Was kostet eine Digitalisierungsberatung?

Das hängt vor allem vom Umfang und vom Team ab. Branchenauswertungen des BDU nennen für Unternehmensberatungen einen durchschnittlichen Tagessatz um 1.300 Euro, wobei Analysten deutlich darunter und Partner darüber liegen. Ein kompakter Reifegrad-Check mit Workshop braucht wenige Beratertage, eine Softwareauswahl mit Lastenheft oder eine Umsetzungsbegleitung entsprechend mehr. Entscheidend für den Gesamtpreis sind die Zahl der Tage, der Senioritätsmix und ob ein Festpreis für ein definiertes Ergebnis vereinbart wird.

Gibt es Förderung für eine Digitalisierungsberatung?

In Deutschland bezuschusst das BAFA-Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ Beratungen zu Fragen der Unternehmensführung, laut BAFA für Anträge bis 31. Dezember 2026. Wichtig: Die Beratung darf erst beginnen, wenn das Informationsschreiben des BAFA vorliegt. In Österreich gibt es 2026 wieder die Beratungsförderung von KMU.DIGITAL. Prüfe Zuschusshöhe und Voraussetzungen vor der Beauftragung direkt beim Fördergeber, da sich Konditionen ändern.

Brauche ich eine Digitalisierungsberatung oder direkt einen IT-Dienstleister?

Wenn du noch nicht weißt, welche Probleme zuerst gelöst werden sollen oder welches System passt, lohnt sich zuerst die Beratung. Sie liefert Prioritäten, Anforderungen und eine Entscheidungsgrundlage. Steht die Lösung fest, etwa ein bestimmtes ERP, neue Hardware oder der Betrieb deiner Server, ist ein IT-Dienstleister der direktere Weg. Viele Unternehmen kombinieren beides: Beratung für Auswahl und Steuerung, Dienstleister für Einführung und Betrieb.

Wie lange dauert eine Digitalisierungsberatung bis zur Roadmap?

Ein Reifegrad-Check mit anschließendem Workshop ist oft in wenigen Wochen erledigt. Für eine belastbare Roadmap mit Interviews in mehreren Abteilungen, Prozessaufnahme und Business Case solltest du eher mit einigen Wochen bis wenigen Monaten rechnen. Die Dauer hängt stark davon ab, wie schnell Termine mit Fachbereichen zustande kommen und ob Unterlagen wie Systemübersichten und Prozessbeschreibungen schon vorliegen.

Was ist der Unterschied zwischen Digitalisierungsberatung und KI-Beratung?

Eine Digitalisierungsberatung betrachtet das ganze Unternehmen: Prozesse, Systemlandschaft, Organisation und Geschäftsmodell. KI kann dabei ein Baustein sein, ist aber nicht der Ausgangspunkt. Eine KI-Beratung setzt enger an, bewertet konkrete KI-Anwendungsfälle, Datenlage und Modelle. Wenn deine Grunddaten noch in Excel-Listen und Insellösungen liegen, ist die breitere Digitalisierungsberatung meist der sinnvollere erste Schritt.

Kann ich eine Digitalisierungsberatung auch nur für einzelne Themen buchen?

Ja. Viele Einzelberater und Boutiquen übernehmen klar abgegrenzte Mandate, etwa die Auswahl eines CRM, die Aufnahme des Angebotsprozesses oder einen Strategieworkshop mit der Geschäftsführung. Wichtig ist, dass du das gewünschte Ergebnis und die Grenze des Auftrags vorab festhältst, damit aus einem kleinen Auftrag kein offenes Projekt ohne Budgetrahmen wird.

Bereit? Dann beschreib dein Projekt.

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