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Design & Kreation

Designagentur für Branding, Corporate Design und UX/UI finden

Du brauchst ein neues Logo, einen einheitlichen Markenauftritt oder eine gut bedienbare Oberfläche für deine Software? Beschreib im Formular, was gestaltet werden soll und wofür. Passende Designagenturen und Designer aus dem Verzeichnis melden sich direkt bei dir.

  • Agenturen, Freelancer und Beratungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Kostenlos und unverbindlich, keine Vermittlungsgebühr
  • Anfrage in zwei Minuten beschrieben

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Kostenlos, unverbindlich, in zwei Minuten erledigt.

  1. 1Dein Projekt
  2. 2Dein Kontakt
Welches Budget hast du im Kopf?
Wann soll es losgehen?

Kostenlos und unverbindlich. Deine Angaben sehen nur wir und die Anbieter, die wir für deine Anfrage auswählen. Datenschutz

Wofür Unternehmen anfragen

  • Markenstrategie und Positionierung
  • Naming und Claim
  • Logodesign
  • Corporate Design
  • Brand Guidelines / Styleguide
  • Geschäftsausstattung und Templates
  • UX-Research und Usability-Tests
  • UI-Design für Software und Portale
  • Klickbare Prototypen
  • Design-System mit Design Tokens
  • Verpackungsdesign
  • Motion Design

Dein Thema ist nicht dabei? Beschreib es trotzdem. Die Liste ist der Rahmen, nicht die Grenze.

Worauf es ankommt

Was eine Designagentur für Marke und Produkt liefert

Worum es konkret geht

Eine Designagentur übersetzt, wofür dein Unternehmen oder dein digitales Produkt steht, in etwas Sichtbares und Benutzbares. Zwei Schwerpunkte prägen die Arbeit: die Marke mit Positionierung, Logo, Corporate Design und Brand Guidelines, und die Oberflächen von Software und Portalen mit UX-Research, UI-Design und Design-System. Am Ende stehen keine Präsentationsfolien, sondern Arbeitsmaterial: Logodateien, ein Regelwerk für den Auftritt, Vorlagen, Figma-Komponenten und getestete Prototypen.

Soll vor allem eine Firmenwebsite entstehen oder erneuert werden, suchst du besser gezielt nach Anbietern für die Website-Erstellung. Und wer eine Anwendung programmieren lassen will, bekommt von UX/UI-Designern die Vorlage, die Umsetzung übernimmt ein Entwicklungsteam.

Typische Auslöser

  • Das Logo ist über Jahre gewachsen, es existieren mehrere Versionen und niemand findet eine druckfähige Vektordatei.
  • Nach Gründung, Fusion, Umfirmierung oder neuer Positionierung passt der Auftritt nicht mehr zum Angebot.
  • Marketing, Vertrieb und externe Dienstleister gestalten nach eigenem Geschmack, weil verbindliche Regeln fehlen.
  • Ein digitales Produkt wächst, jede Maske sieht anders aus, und Nutzer brechen an denselben Stellen ab.
  • Entwickler bauen Buttons, Formulare und Tabellen bei jedem Feature neu, weil es keine gemeinsame Komponentenbibliothek gibt.

Strategie vor Gestaltung

Ein belastbares Markenprojekt beginnt nicht mit Logoskizzen. In der Strategiephase analysiert die Agentur Markt, Wettbewerb, Zielgruppen und die heutige Wahrnehmung deiner Marke. In Workshops werden Positionierung, Markenkern, Werte und Tonalität festgelegt und in einem Markenleitbild dokumentiert. Dieses Dokument ist das Briefing für alles Weitere und der Maßstab, an dem sich Entwürfe messen lassen, statt über Geschmack zu diskutieren.

Darauf folgen je nach Auftrag Naming und Claim, Logoentwürfe, Farbsystem, Typografie, Bildsprache und Gestaltungsraster. Festgehalten wird das in Brand Guidelines mit Schutzraum, Farbwerten für RGB, CMYK und gegebenenfalls Pantone oder HKS sowie Anwendungsbeispielen. Dazu gehört ein Logopaket mit Vektordateien (SVG für Bildschirme, PDF oder EPS für den Druck), PNG-Varianten und Versionen in Schwarz, Weiß und Negativ.

UX-Research, UI-Design und Design-Systeme

Bei Software und Portalen beginnt die Arbeit bei den Nutzern: Interviews, Analyse bestehender Abläufe, Informationsarchitektur, User Flows und Wireframes. In Figma entstehen daraus Screens und klickbare Prototypen. Im Usability-Test lösen realistische Nutzer konkrete Aufgaben, während eine moderierende Person beobachtet und nachfragt, vor Ort oder per Bildschirmfreigabe. So zeigen sich Verständnisprobleme, bevor Entwicklungsaufwand entsteht.

Wächst ein Produkt, braucht es ein Design-System: eine dokumentierte Komponentenbibliothek mit Varianten und Zuständen sowie Design Tokens, also benannten Grundentscheidungen wie Farben, Abstände und Schriftgrößen. Für Tokens gibt es inzwischen ein herstellerneutrales JSON-Format der Design Tokens Community Group, das Design-Werkzeuge und Code verbinden soll. So speisen sich Corporate Design und Produktoberfläche aus denselben Grundwerten.

Welche Anbieter es gibt

  • Freelancer und Solo-Designer eignen sich für klar umrissene Aufgaben wie Präsentationsvorlagen oder Broschüren auf Basis eines bestehenden Corporate Designs und für kleinere Markenprojekte mit direktem Draht zur gestaltenden Person.
  • Branding-Agenturen verbinden Strategie und Gestaltung. Sie passen, wenn Positionierung, Name oder Markenarchitektur mit auf dem Tisch liegen.
  • UX/UI-Agenturen und Produktdesign-Studios arbeiten an Software und Portalen, mit Research, Tests und Design-Systemen, oft eng verzahnt mit Entwicklungsteams.
  • Full-Service-Werbeagenturen bündeln Design, Text und Kampagnen. Das lohnt sich, wenn du wenige Ansprechpartner für viele Kanäle willst.

Was du vor der Anfrage vorbereiten solltest

  • Was gestaltet werden soll und was ausdrücklich nicht dazugehört
  • Anlass und Ziel: Warum jetzt, was soll sich nach dem Projekt ändern?
  • Zielgruppe und zwei, drei Wettbewerber, von denen du dich abheben willst
  • Vorhandenes Material: Logo, Farben, Schriften, Styleguide, bestehende Screens oder Figma-Dateien
  • Bei digitalen Produkten: Supportanfragen, Nutzungsdaten und bekannte Abbruchstellen
  • Einsatzmedien: Software, Messe, Fahrzeugbeschriftung, Verpackung, Office-Vorlagen
  • Benötigte Dateiformate und Nutzungsrechte
  • Zeitrahmen, Budgetrahmen und wer bei dir entscheidet

Gerade der letzte Punkt wird unterschätzt: Wenn fünf Personen Entwürfe freigeben müssen, verlängern sich Feedbackrunden deutlich.

Anwendungsfälle

Typische Projekte

  • Rebranding nach Fusion oder Neupositionierung

    Analyse des bisherigen Auftritts, neues Logo, Farb- und Schriftsystem sowie Brand Guidelines mit Übergangsplan für Website, Schilder und Drucksachen.

  • Logo und Corporate Design für eine Neugründung

    Entwicklung von Wort-Bild-Marke, Farbpalette und Geschäftsausstattung inklusive Logopaket in Vektor- und Rasterformaten für Web und Druck.

  • Positionierung und Markenkern vor dem Redesign

    Analyse von Wettbewerb und Zielgruppen, Workshops zu Markenkern, Werten und Tonalität, dokumentiert in einem Markenleitbild als Briefing für die Gestaltung.

  • Design-System für eine Software-Plattform

    Bestandsaufnahme vorhandener Screens, Aufbau einer Figma-Komponentenbibliothek mit Design Tokens und Dokumentation für die Entwicklung.

  • UX-Überarbeitung eines Kundenportals

    Nutzerinterviews und Usability-Tests mit klickbarem Prototyp, um Abbruchstellen in Registrierung, Bestellung oder Formularen zu finden und zu beheben.

  • Corporate Design in die Produktoberfläche übertragen

    Aus Farben, Typografie und Bildsprache der Marke entstehen Design Tokens und ein UI-Kit, damit Software und Kundenportal zum übrigen Auftritt passen.

Auswahl

Woran du einen passenden Anbieter erkennst

  1. 1

    Passende Referenzen statt schönem Portfolio

    Achte auf Projekte mit vergleichbarer Aufgabe, etwa ein B2B-Rebranding oder die Oberfläche einer komplexen Fachanwendung. Frag nach dem Ausgangsproblem und was sich durch das Design verändert hat.

  2. 2

    Strategie vor Gestaltung

    Seriöse Anbieter klären Positionierung, Zielgruppe und Wettbewerb, bevor sie Logos zeichnen. Wer ohne Analysephase sofort Entwürfe verspricht, gestaltet eher nach Geschmack.

  3. 3

    Klar geregelte Nutzungsrechte

    Lass dir schriftlich bestätigen, welche Nutzungsrechte du erhältst: räumlich, zeitlich, inhaltlich, exklusiv oder einfach, und ob Bearbeitungen durch Dritte erlaubt sind.

  4. 4

    Definierte Deliverables und Korrekturschleifen

    Im Angebot sollte stehen, wie viele Entwürfe und Feedbackrunden enthalten sind, welche Dateiformate geliefert werden und ob offene Quelldateien oder Figma-Dateien dazugehören.

  5. 5

    Kompetenz in Barrierefreiheit und Umsetzbarkeit

    Frag, wie Kontraste, Schriftgrößen und Fokuszustände nach WCAG geprüft werden und wie die Übergabe an Entwickler abläuft, etwa über dokumentierte Figma-Komponenten.

  6. 6

    Prozess und Ansprechpartner

    Klär, wer dein Projekt tatsächlich betreut, wie Präsentationen und Feedback organisiert sind und wie die Agentur mit geänderten Anforderungen umgeht.

So läuft es

In drei Schritten zum passenden Angebot

  1. 1

    Projekt beschreiben

    Budget, Zeitraum, zwei Sätze zum Vorhaben. Zwei Minuten, keine Registrierung.

  2. 2

    Wir wählen passende Anbieter

    Aus dem Verzeichnis, nach Leistung, Region und Größe. Niemand zahlt für die Vermittlung, deshalb entscheidet nur die Passung.

  3. 3

    Angebote vergleichen

    Die Anbieter melden sich direkt bei dir. Du entscheidest in Ruhe, ohne Verpflichtung uns gegenüber.

Häufige Fragen

Was hier fehlt, klärt sich im ersten Gespräch mit den Anbietern.

Was kostet ein Logo oder ein Corporate Design bei einer Designagentur?

Das hängt stark vom Umfang ab. Agenturen nennen für ein einzelnes Logo oft Beträge im niedrigen vierstelligen Bereich, ein vollständiges Corporate Design mit Guidelines liegt häufig deutlich darüber. Die Kosten treiben vor allem die Strategiephase, die Zahl der Entwürfe und Korrekturrunden, der Umfang der Anwendungen (Geschäftsausstattung, Website, Beschilderung) und der Umfang der Nutzungsrechte. Vergleiche Angebote deshalb anhand der konkret aufgeführten Leistungen, nicht nur anhand des Endpreises.

Gehört mir das Logo, wenn ich die Agentur bezahlt habe?

Nicht automatisch im Sinne eines Eigentums. Urheber ist nach deutschem Recht immer die Person, die gestaltet hat; das Urheberrecht selbst ist nicht übertragbar. Du erhältst Nutzungsrechte. Ist deren Umfang nicht ausdrücklich geregelt, richtet er sich nach dem Vertragszweck (§ 31 Abs. 5 UrhG), was Streit auslösen kann. Lass Umfang, Dauer, Exklusivität und Bearbeitungsrechte schriftlich festhalten. Ob ein konkretes Logo überhaupt urheberrechtlich geschützt ist, hängt von seiner Gestaltungshöhe ab. Im Zweifel hilft eine anwaltliche Prüfung.

Sollte ich mein neues Logo zusätzlich als Marke anmelden?

Für ein Logo, das dein Unternehmen oder Produkt kennzeichnet, ist das oft sinnvoll. Das Urheberrecht schützt nur ausreichend kreative Gestaltungen und regelt vor allem das Verhältnis zum Designer. Eine eingetragene Marke schützt das Zeichen als Herkunftshinweis gegenüber Wettbewerbern; ein Logo wird beim DPMA meist als Bildmarke oder Wort-/Bildmarke angemeldet. Das Amt prüft nicht, ob ähnliche ältere Marken existieren, deren Inhaber können Widerspruch einlegen. Recherchiere deshalb vorher, am besten mit einem Markenanwalt.

Welche Dateien sollte ich am Projektende von der Designagentur bekommen?

Mindestens ein vollständiges Logopaket: Vektorformate wie SVG für das Web und PDF oder EPS für den Druck, PNG mit transparentem Hintergrund, jeweils in Farbe, Schwarz, Weiß und Negativ, mit Farbwerten für RGB, CMYK und gegebenenfalls Pantone oder HKS. Dazu Brand Guidelines als PDF und die verwendeten Schriften bzw. deren Lizenzhinweise. Bei digitalen Projekten gehören Figma-Dateien mit Komponenten dazu. Ob offene Quelldateien enthalten sind, solltest du vorab im Angebot klären.

Wie viele Nutzer braucht ein Usability-Test für unsere Software?

Für einen qualitativen Test, der Verständnisprobleme aufdecken soll, reichen wenige Teilnehmende; die Nielsen Norman Group nennt etwa fünf. Wichtiger als die Zahl ist, dass sie zur echten Zielgruppe passen und realistische Aufgaben bekommen, deren Formulierung die Lösung nicht vorwegnimmt. Viele Teams testen deshalb in mehreren kleinen Runden mit angepasstem Prototyp. Willst du dagegen Kennzahlen wie Erfolgsquote oder Bearbeitungszeit vergleichen, brauchst du einen quantitativen Test mit deutlich mehr Teilnehmenden.

Freelancer oder Designagentur: Was passt zu meinem Projekt?

Ein Freelancer passt gut, wenn die Aufgabe klar umrissen ist, etwa Vorlagen, Broschüren oder ein Logo für ein kleines Unternehmen, und du direkt mit der gestaltenden Person arbeiten willst. Eine Agentur lohnt sich, wenn mehrere Disziplinen zusammenkommen: Markenstrategie, Corporate Design und UX/UI, oder wenn viele Anwendungen parallel entstehen. Kleine Designstudios oder Freelancer-Kollektive liegen dazwischen. Entscheidend ist, ob die Kapazität zum Zeitplan und die Referenzen zur Aufgabe passen.

Bereit? Dann beschreib dein Projekt.

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