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App entwickeln lassen für iOS, Android oder als Web-App

Du willst eine App für Kunden, Mitarbeitende oder ein vernetztes Gerät in den App Store und zu Google Play bringen? Beschreib im Formular, was die App können soll, wer sie nutzt und welche Systeme dahinterstehen. App-Entwickler und Agenturen aus dem Verzeichnis melden sich direkt bei dir.

  • Agenturen, Freelancer und Beratungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
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  1. 1Dein Projekt
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Kostenlos und unverbindlich. Deine Angaben sehen nur wir und die Anbieter, die wir für deine Anfrage auswählen. Datenschutz

Wofür Unternehmen anfragen

  • iOS-App mit Swift
  • Android-App mit Kotlin
  • Flutter-Entwicklung
  • React Native
  • Progressive Web App
  • App-Backend und API
  • Push-Benachrichtigungen
  • Offline-Synchronisation
  • App-Store- und Google-Play-Veröffentlichung
  • Datenschutzangaben in den Stores
  • Updates für neue iOS- und Android-Versionen
  • Übernahme bestehender Apps

Dein Thema ist nicht dabei? Beschreib es trotzdem. Die Liste ist der Rahmen, nicht die Grenze.

Worauf es ankommt

Technik, Store-Regeln und laufender Aufwand einer eigenen App

Was zu einem App-Projekt gehört

Eine App besteht selten nur aus dem, was auf dem Smartphone läuft. Dahinter stehen meist ein Backend mit Nutzerkonten, Datenbank und Schnittstellen, ein Dienst für Push-Benachrichtigungen, eine Verwaltungsoberfläche für dein Team und die Einträge in App Store und Google Play mit Screenshots, Beschreibungen und Datenschutzangaben. Wer eine App entwickeln lässt, beauftragt also Frontend, Backend, Veröffentlichung und den Betrieb danach.

Geht es um eine browserbasierte Fachanwendung ohne mobilen Schwerpunkt, passt die Seite zur Softwareentwicklung besser.

Wann eine eigene App sinnvoll ist

  • Nutzer öffnen die Anwendung regelmäßig, etwa für Bestellungen, Termine oder Kundenkarten.
  • Du brauchst Gerätefunktionen wie Kamera, Bluetooth, Standort oder zuverlässige Push-Nachrichten.
  • Die Anwendung muss ohne Netz funktionieren und später synchronisieren.
  • Ein Gerät, das du verkaufst, soll per Smartphone eingerichtet und gesteuert werden.

Wenn Nutzer nur gelegentlich Informationen abrufen oder ein Formular ausfüllen, ist eine mobil optimierte Website oder eine Progressive Web App oft günstiger, weil keine Store-Freigabe nötig ist.

Nativ, Cross-Platform oder Web-App

Native Apps werden getrennt für iOS in Swift und für Android in Kotlin entwickelt. Sie haben den direktesten Zugriff auf neue Betriebssystemfunktionen, aber zwei Codebasen bedeuten doppelte Arbeit bei jedem Feature. Flutter von Google nutzt eine gemeinsame Codebasis in Dart für iOS, Android und weitere Plattformen und zeichnet die Oberfläche selbst. React Native setzt auf JavaScript und React und rendert native Bedienelemente; das passt, wenn dein Team schon eine React-Web-Anwendung pflegt. Für viele Apps mit Formularen, Listen und Backend-Anbindung ist Cross-Platform ein vernünftiger Standard. Eine PWA läuft im Browser, lässt sich auf dem Homescreen installieren und offline nutzen, reicht aber nicht an jede Gerätefunktion heran.

Store-Veröffentlichung und Richtlinien

Apple prüft jede App vor der Freigabe nach den App Review Guidelines. Häufige Stolpersteine: Apps ohne echten Mehrwert gegenüber einer Website (4.2), Apps aus kommerziellen Vorlagen, die nicht vom Inhalteanbieter selbst eingereicht werden (4.2.6), fehlende Demo-Zugänge für die Prüfer (2.1) und fehlende Kontolöschung in der App, wenn man dort ein Konto anlegen kann (5.1.1). Digitale Inhalte und Funktionen, die in der App freigeschaltet werden, laufen grundsätzlich über In-App-Kauf (3.1.1).

In beiden Stores musst du angeben, welche Daten die App erhebt und wofür, bei Apple in den App-Privacy-Angaben, bei Google im Abschnitt Datensicherheit. Das schließt Daten ein, die eingebundene SDKs für Analyse, Werbung oder Absturzberichte sammeln. Ohne Datenschutzerklärung lässt sich keine App veröffentlichen. Für den Vertrieb in der EU verlangt Apple außerdem Angaben zum Händlerstatus nach dem Digital Services Act.

Die Entwicklerkonten sollten deinem Unternehmen gehören. Apple verlangt für Organisationskonten eine D-U-N-S-Nummer, eine eigene Website und eine vertretungsberechtigte Person; die Beantragung braucht Vorlauf. Der Dienstleister wird als Teammitglied eingeladen.

Laufender Aufwand nach dem Launch

Eine App veraltet, auch wenn du nichts änderst. Apple verlangt seit dem 28. April 2026, dass neue Uploads mit Xcode 26 und dem iOS-26-SDK gebaut werden. Google Play fordert ab dem 31. August 2026 für neue Apps und Updates die Ausrichtung auf Android 16 (API-Level 36); ältere Apps werden neuen Nutzern auf aktuellen Geräten nicht mehr angezeigt. Dazu kommen Bibliotheks-Updates, Serverkosten, Push-Dienste, die jährliche Apple-Gebühr und Anpassungen, wenn Store-Richtlinien sich ändern.

Welche Anbieter es gibt

  • Freelancer: gut für eine klar abgegrenzte App oder die Übernahme eines Updates, meist spezialisiert auf eine Technologie.
  • App-Agentur: Design, iOS, Android oder Cross-Platform, Backend und Store-Betreuung aus einem Team.
  • Spezialisten für Hardware-Apps: Erfahrung mit Bluetooth, Firmware-Schnittstellen und Gerätetests.

Was du vor der Anfrage vorbereiten solltest

  • Wer die App nutzt und welche drei Aufgaben sie zuerst lösen muss
  • Ob iOS, Android oder beide Plattformen nötig sind
  • Benötigte Gerätefunktionen und ob offline gearbeitet wird
  • Vorhandene Systeme, an die angebunden wird
  • Ob Entwicklerkonten und eine D-U-N-S-Nummer existieren
  • Geplante Einnahmen, etwa Abo, In-App-Kauf oder kostenlos
  • Budget für Entwicklung und für den Betrieb pro Jahr
Anwendungsfälle

Typische Projekte

  • Companion-App für ein Bluetooth-Gerät

    Einrichtung, Steuerung und Firmware-Updates eines Produkts per Smartphone, getestet mit echten Geräten und verschiedenen Smartphone-Modellen.

  • Kunden-App mit Konto und Push

    Login, Bestellhistorie, digitale Kundenkarte und Benachrichtigungen, angebunden an Shop oder CRM, inklusive Kontolöschung in der App.

  • Aus der Web-App wird eine PWA

    Eine bestehende Webanwendung erhält Installierbarkeit, Offline-Cache und Push, statt parallel zwei Store-Apps aufzubauen.

  • Zwei native Apps auf eine Cross-Platform-Codebasis zusammenführen

    Getrennte iOS- und Android-Apps werden in Flutter oder React Native neu aufgebaut, damit Features nur noch einmal entwickelt werden.

  • Übernahme einer App ohne Updates

    Ein neuer Entwickler bringt eine liegen gebliebene App auf aktuelle SDKs und Target-API-Level, aktualisiert Bibliotheken und reicht sie neu ein.

  • Abo-App mit In-App-Käufen

    Freischaltung von Premium-Funktionen über die Kaufsysteme von Apple und Google, mit Serverprüfung der Käufe und Verwaltung der Abos.

Auswahl

Woran du einen passenden Anbieter erkennst

  1. 1

    Live-Apps in den Stores

    Lass dir Apps zeigen, die der Anbieter veröffentlicht hat und heute noch betreut, und frag, welche Ablehnungen im Review es gab und wie sie gelöst wurden.

  2. 2

    Begründete Technologiewahl

    Ein seriöser Anbieter erklärt anhand deiner Anforderungen, warum nativ, Flutter, React Native oder PWA passt, statt immer dasselbe Framework zu empfehlen.

  3. 3

    Konten und Zertifikate bei dir

    Apple-Developer- und Play-Console-Konto, Signaturschlüssel und Push-Zertifikate sollten auf dein Unternehmen laufen, der Anbieter arbeitet mit eigener Teamrolle.

  4. 4

    Plan für Betriebssystem-Updates

    Frag, wie jährliche iOS- und Android-Versionen, SDK-Pflichten der Stores und Bibliotheks-Updates im Wartungsvertrag abgedeckt und bepreist sind.

  5. 5

    Sorgfalt bei Datenschutzangaben

    Der Anbieter sollte alle eingebundenen SDKs auflisten können und dir helfen, App-Privacy-Angaben und Datensicherheitsabschnitt korrekt auszufüllen.

  6. 6

    Tests auf echten Geräten

    Kläre, auf welchen Geräten und Betriebssystemversionen getestet wird und ob du Vorabversionen über TestFlight oder geschlossene Tests in Google Play erhältst.

So läuft es

In drei Schritten zum passenden Angebot

  1. 1

    Projekt beschreiben

    Budget, Zeitraum, zwei Sätze zum Vorhaben. Zwei Minuten, keine Registrierung.

  2. 2

    Wir wählen passende Anbieter

    Aus dem Verzeichnis, nach Leistung, Region und Größe. Niemand zahlt für die Vermittlung, deshalb entscheidet nur die Passung.

  3. 3

    Angebote vergleichen

    Die Anbieter melden sich direkt bei dir. Du entscheidest in Ruhe, ohne Verpflichtung uns gegenüber.

Häufige Fragen

Was hier fehlt, klärt sich im ersten Gespräch mit den Anbietern.

Was kostet es, eine App entwickeln zu lassen?

Ratgeber nennen für Cross-Platform-Apps mit Basisfunktionen grob 15.000 bis 35.000 Euro, komplexe native Apps mit eigenem Backend liegen deutlich höher, oft sechsstellig. Entscheidend sind Plattformen, Zahl der Screens, Backend und Schnittstellen, Gerätefunktionen, Offline-Fähigkeit und In-App-Käufe. Für Wartung und Updates werden häufig 15 bis 20 Prozent der Entwicklungskosten pro Jahr angesetzt, dazu Server, Push-Dienste und die jährliche Gebühr für das Apple-Entwicklerprogramm.

Flutter oder React Native: Was ist die bessere Wahl?

Beide erzeugen aus einer Codebasis Apps für iOS und Android. Flutter arbeitet mit Dart und zeichnet die Oberfläche selbst, was ein einheitliches Erscheinungsbild auf allen Geräten erleichtert. React Native basiert auf JavaScript und React und nutzt native Bedienelemente; das spielt seine Stärken aus, wenn du bereits ein React-Team oder eine React-Web-App hast. Wichtiger als das Framework ist, ob dein Anbieter damit Apps im Store betreibt und ob du später Entwickler dafür findest.

Auf wessen Entwicklerkonto sollte meine App veröffentlicht werden?

Auf dem deines Unternehmens. Apple sieht vor, dass Apps von der Person oder Organisation eingereicht werden, die die Rechte an der App hält, und zeigt den Organisationsnamen als Anbieter im App Store. Für ein Organisationskonto brauchst du eine D-U-N-S-Nummer, eine Website auf eigener Domain und eine vertretungsberechtigte Person. Google verlangt für Organisationskonten ebenfalls eine D-U-N-S-Nummer. Läuft die App auf dem Konto der Agentur, ist ein späterer Transfer aufwendig.

Warum lehnt Apple Apps im Review ab?

Häufig, weil der Mehrwert gegenüber einer Website fehlt, weil die App aus einer Vorlage stammt und nicht vom Inhalteanbieter eingereicht wurde oder weil Prüfer sich ohne Demo-Zugang nicht anmelden können. Weitere Gründe sind fehlende Kontolöschung, eine fehlende Datenschutzerklärung oder digitale Inhalte, die ohne In-App-Kauf freigeschaltet werden. Ein erfahrener Anbieter plant diese Punkte vor der ersten Einreichung ein und kennt die aktuelle Fassung der App Review Guidelines.

Muss ich meine App nach dem Launch regelmäßig aktualisieren?

Ja. Apple nimmt Uploads nur an, wenn sie mit einem aktuellen Xcode und SDK gebaut sind, derzeit Xcode 26. Google Play verlangt für neue Apps und Updates ab dem 31. August 2026 Android 16 als Zielplattform und zeigt veraltete Apps neuen Nutzern auf neueren Geräten nicht mehr an. Hinzu kommen Sicherheitsupdates von Bibliotheken und Anpassungen an neue Betriebssystemversionen. Plane dafür einen Wartungsvertrag oder ein festes Jahresbudget ein.

Reicht eine Progressive Web App statt einer Store-App?

Oft ja, wenn die Anwendung vor allem Inhalte anzeigt, Formulare verarbeitet und mit einem Server spricht. Eine PWA lässt sich auf dem Homescreen installieren, offline nutzen und ohne Store-Freigabe aktualisieren. Weniger geeignet ist sie, wenn du tiefe Gerätefunktionen wie Bluetooth-Steuerung brauchst, Nutzer dich gezielt im App Store suchen oder In-App-Abos über Apple und Google laufen sollen. Lass dir beide Varianten mit Aufwand und Einschränkungen gegenüberstellen.

Bereit? Dann beschreib dein Projekt.

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